Bericht 2014

Gerade heute….Reiki

Unsere Wünsche für die Welt

Das Motto des diesjährigen Festivals 2014 hieß : Gerade heute…Reiki.
In unserer Eröffnungszeremonie haben wir uns eingestimmt auf das Geschehen in der Welt.
Manchmal kommt es mir so vor als stände die Welt auf gläsernen Füßen.

Und dass wir sehr achtsam sein müssten, sie nicht völlig zu zerstören.
Daher haben wir unsere Zusammenkunft dazu genutzt, Wünsche für die Welt zu formulieren
Was kann ich zum Wohl der Welt einsetzen…?!
Wie kann die Heilkraft von Reiki und damit von jedem Einzelnen von uns zum Wohl der Welt beitragen…
Jede,r hat in sich nachgespürt, was er der Welt wünscht
Es kam überwiegend Liebe, Frieden und Versöhnung neben vielen anderen Wünschen natürlich.

Diese Wünsche für die Welt haben die TeilnehmerInnen auf bunte Kärtchen geschrieben und an ein Bambusgestell gehängt, welches um das Sandmandala schwebte …

So wurden die Wünsche für alle sichtbar und sie wurden aufgeladen mit der Energie unseres Reikifestivals.

Nun haben Gersfelder ReikimeisterInnen, die dem Festival schon lange eng verbunden sind, zur Wintersonnenwende ein Ritual abgehalten.

Die aufgeschriebenen Wünsche, die über dem Festivalmandala schwebten sind nun ‚standesgemäß’ vom Element Luft zum Element Feuer gewechselt.

Sie wurden in alle Himmelsrichtungen geschickt, unterstützt von magischen Klängen von Trommeln, Rasseln und dem ältesten Instrument dieser Erde dem Didgeridoo …

Das Übergabe-Ritual fand zu Beginn der Rauhnächte statt – eine Zeit der Verlangsamung, der Läuterung und der Visionen –
Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen!

Mit lichtvollen Grüßen

Krishna Kloers
Orgateam 2014


Reiki-Festival 2014 – Gerade heute… Reiki!

Kurz vor Weihnachten saß ich im Zug um eine liebe Freundin zu besuchen. Reisezeit! Und die Gelegenheit meine Gedanken ein wenig schweifen zu lassen. Beispielsweise zu meiner letzten Reise, die mich nach Gersfeld führte, zum Reiki-Festival.

Was steigt da zuerst in meiner Erinnerung auf? Ein warmes, freudiges Gefühl!
Irgendwann während des Festivals habe ich gehört, wie jemand sagte, dass das Miteinander auf dem Festival sei, wie das Beisammensein in einer großen, liebevollen Familie. Dafür gibt es in mir ein klassisches Bild: Im Kreise der Familie unter dem Weihnachtsbaum sitzen und die Verbundenheit miteinander spüren. Damit verbunden ist auch dieses sofort auftauchende warme Gefühl.

Und dann folgen Bilder von Kreisen in unterschiedlichsten Größen: der Kreis beim Meistertag, der Helferkreis, der große Festival-Kreis, der Kreis in der Kleingruppe, der Tanz-Kreis am Abend, der Workshop-Kreis. Und plötzlich wird aus dem Kreis eine große Gruppe, die im Sonnenschein auf der taufeuchten Herbstwiese Ten Chi Mae Yoko praktiziert. Und schon spüre ich das Gras unter meinen Füßen, die Energie in mir und um mich herum und die Verbundenheit mit allen und allem, was mich umgibt.

Ein bisschen hatte das Festival Verbindung zu uralten menschlichen Gebräuchen: im Kreis sitzen und Geschichten lauschen. Geschichten, die uns oftmals auch weiter helfen im Leben und auch andere Ebenen des Seins eröffnen. Diese Geschichten hat uns Don Alexander geschenkt, der in diesem Jahr Gast auf dem Festival war. Er erzählte in berührender Weise von der Bergpraxis und seinen persönlichen Erfahrungen damit. Da ging es um die Begegnung mit beängstigenden wilden Tieren und die Todesangst. Und darum wie die Liebe und die Verbundenheit mit allem, die Sorge um das eigene Leben und die Gefahr überwindet.
Schon war der Bogen zur Praxis der Lebensregeln geschlagen. Eine Möglichkeit sich mit den Gokai zu verbinden, ist die Rezitation in Japanisch. Dazu leitete Don uns an und ich empfand es als kraftvoll sie aus so vielen Kehlen zu hören!

Sehr berührend war auch die Klang-Meditation, zu der uns Brigitte und Dhanya einluden. Mit Hilfe von Gongs, die sich gegenüber stehend aufgestellt waren, erfüllten sie den Raum mit Tönen unterschiedlicher Intensität und badeten uns im Klang.
Ganz anders klang es am Samstagabend bei der Trommel Session, die zum Mittanzen einlud. Da war von Musikern und Tänzern volle Power gefragt. Sozusagen Lebensenergie in Aktion!
Auch der Reiki-Austausch wurde durch Peter, Maria-Kathleen und Martina wieder wundervoll mit Live-Musik begleitet. Es ist immer wieder etwas sehr Besonderes in einer so großen Gruppe Reiki miteinander zu teilen!

Sechs spannende Workshops boten uns die Gelegenheit unsere Reiki-Praxis zu vertiefen. Bei Hilde Rentz hieß es “Gerade heute… Ki”, Ingo Schröder lud ein zu “Reiki und Macht”, Sabine Hochmut zeigte uns eine Möglichkeit von “Mit Reiki meinen Alltag gestalten”. Das Thema von Selima Launhardt war “Gerade jetzt Reiki wirklich in den Alltag integrieren”, Manuela Schurk-Balles brachte “Die Reiki Lebensregeln und Beziehungen” in Verbindung und Renate Heimann-Dari vermittelte die Erfahrung von “Ich bin Reiki”.

Ein weiterer Teil des Festivals war die Begegnung der Teilnehmer in Kleingruppen. Dort stand die Frage nach der Bedeutung von “Gerade heute… Reiki” im Raum. Und auch, welchen Konsens die Gruppe dazu findet und wie sie diesen mit dem großen Kreis teilen kann. Nicht immer ganz einfach. Bemerkenswert fand ich, dass am Ende viele Kleingruppen zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen sind. Dieses lässt sich zusammen fassen als: “Wir sind Eins.”

Und damit schließt sich für mich der Kreis des Reiki-Festivals 2014. Ein Festival voll Gemeinschaft, Energie, Geschichten, Musik und Verbundenheit. Und es bleibt ein großes Dankeschön an alle, die diesen Raum von “Gerade heute… Reiki” gestaltet, eröffnet, gehalten und getragen haben und die ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben.

Feodora von der Chevallerie
www.blueten-reiki-licht.de